Unterstützung für Cuba in Zeiten der Corona-Pandemie [2]

Im Mai vergangenen Jahres hatte unsere Genossin Angelika Becker aus Leinfelden-Echterdingen über die Arbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft “Cuba Sí” der Partei DIE LINKE berichtet.

Link auf den Beitrag auf unseren Webseiten vom Mai 2020.
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Die Corona-Pandemie bestimmt nach wie vor den Alltag auch in Lateinamerika. Die politischen, wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen Verhältnisse konnten sich aufgrund der weltpolitischen Entwicklung in den letzten Jahrzehnten und der anhaltend cuba-feindlichen Politik nicht nur in Lateinamerika nicht verbessern oder entspannen.
Bitte denken Sie über den euopäischen Tellerrand hinaus an Länder, die wenig bis keine Demokratie haben oder leben und in denen das Wort “Sozialstaat” sprachlich nicht einmal existiert. Wir weisen daher auf aktuelle Informationen auf den Webseiten von “Cuba Sí” hin. Die Ausgabe 1/2021 der Cuba Sí Revista können Sie hier als Dokument in einem neuen Tab bzw. Fenster lesen:  revista_2021-1_web. Über die laufenden Spendenkampagnen von “Cuba Sí” können Sie sich hier informieren. [Link, bitte hier klicken. Öffnet die Webseite in einem neuen Tab bzw. Fenster.]
Für weiterreichende Fragen erreichen Sie Angelika Becker über den Vorstand des Ortsverbandes Filder per E-Mail an ortsvorstand-filder[at]die-linke-kreisverband-esslingen.de bzw. über “Cuba Sí”.

Kabarett in Ostfildern

Am kommenden Dienstag, den 8. Oktober findet um 19 Uhr das Kabarettstück “Rentnermoritat” von Christa Mayerhofer im Zentrum Zinsholz (Kirchheimerstr. 123, 73760 Ostfildern-Ruit) statt. Der Eintritt ist frei und der Zugang barrierefrei.

Im Kabarett “Rentnermoritat” beanstandet Christa Mayerhofer, die Wahlulmerin mit österreichischen Wurzeln, das Desaster der gesetzlichen Rente in Deutschland. Ihre Protagonistin Christl liefert dazu Kommentare aus der Perspektive von ganz unten. Sie hält sich mit Pfandflaschen Sammeln, food diving, und fantasievollen Sparmaßnahmen über Wasser. Sie ist gegen Riester und den Kürzungsfaktor, sie kämpft für die Erwerbstätigenversicherung und versucht Beamte, Politiker, Manager und Fußballspieler zum Einzahlen in die gesetzliche Rentenkasse zu bewegen. Rentensongs zur Ukulele lockern das Programm auf.

Mehr Infos auf: www.rentnermoritat.de

Neuer Ortsvorstand in Kirchheim

Die bisherige Sprecherin Ute Dahner gab ihr Amt ab, um sich vorrangig für ihr neues Engagement als Stadträtin in Kirchheim einsetzen zu können. Sie wird aber weiterhin in der Ortsgruppe aktiv bleiben.

Zur Nachfolge gewählt wurde eine vierköpfige Vorstandsgruppe, paritätisch besetzt mit jeweils 2 Frauen und 2 Männern.

Die Vorstandsmitglieder*innen teilen die Handlungsfelder untereinander auf. Als Ansprechpartner stehen bereit: Wolfgang Prelle, Sozialarbeiter und Henric Renz, Student der Wirtschaftswissenschaft.

DIE LINKE.Kirchheim wird sich weiterhin für eine gerechte Gesellschaft, ein gutes Leben für Alle, Frieden und die sozial-ökologische Wende in Kirchheim einsetzen.

Die monatlichen Treffen DIE LINKE.Kirchheim finden ab Oktober immer am 4. Donnerstag im Monat statt, ab 19:30 Uhr in den Räumen der Alevitischen Gemeinde im Riethmüllergebäude, Eingang Schülestraße, erster Stock.

Aktive, Mitglieder, Sympathisierende oder Interessierte, alle sind bei den Treffen, Veranstaltungen und Aktionen der Linken immer herzlich willkommen.

Glaubensfrage schwarze Null

Kein Zweifel herrschte bei der Podiumsdiskussion am LUG über die gehörigen Mängel der Schule an Ausstattung und Räumen.

Die meisten der Kirchheimer Gemeinderatskandidaten waren sich einig: man würde ja gerne Abhilfe schaffen, aber es fehlt an Geld – nicht so Heinrich Brinker. Er ist dafür, die Mängel sofort zu beheben und dafür weniger Schulden abzubauen.

Der Kommentator Andreas Volz vertrat nun die Ansicht, das wäre, „das Blaue vom Himmel zu versprechen“.

Diese Ansicht spiegelt den derzeit vorherrschenden Glauben an die schwarze Null, also den ausgeglichenen Haushalt wieder, dessen Nichteinhaltung zu allerlei Übeln führen soll. Besonders beliebt ist hier die Mär, Schulden würden die kommende Generation belasten.

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Klima schützen statt Renditen

Diese Wirtschaft tötet“ so ein Zitat von Papst Franziskus aus dem Film Der Papst.

Unser Wirtschaftssystem, mit seiner Ausrichtung auf Wachstum und Gewinnmaximierung sieht den Schutz der Umwelt und der Menschen als Störfaktoren.

Der Klimawandel trifft alle, während die Gewinne in den Taschen Einzelner verschwinden. So trägt die Allgemeinheit die wirklichen Kosten unseres Wirtschaftssystems. „Klima schützen statt Renditen“ weiterlesen

Wie sicher ist die Rente?

Was wir wirklich brauchen ist eine dauerhafte stabile Lösung für eine auskömmliche Rente für Alle.

Um das für alle sicherzustellen, müssen alle, die Einkommen haben in die Rente einzahlen. Die Linke möchte mindesten 53% des letzten Gehalts als Rente absichern. Das war übrigens das Niveau zu Zeiten des Bundeskanzlers Kohl und vor der Agenda 2010 von SPD/Grüne.

Die Teil-Privatisierung der Rente war ein Fehler. Da gerade die unteren Einkommen keine zusätzlichen Rentenrücklagen aufbringen können, sinken die Renten dramatisch.

Niemand sollte im Alter von weniger als 1.050 Euro leben müssen.

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Öffentlicher Nahverkehr für Alle

Das Modellprojekt günstigerer Ticketpreise für den Öffentlichen Personennahverkehr in fünf Städten, mit dabei Reutlingen, sollte auf Dauer für alle Kommunen gelten.

Diese Forderung ist wichtig, für die soziale Gerechtigkeit. Niemand sollte etwa rechnen müssen, ob ein Besuch bei Freunden oder beim Arzt noch im Monatsetat drin ist, oder von Weilheim nach Kirchheim zu Fuß laufen müssen, um die Euros für den Bus zu sparen.

Ein verbilligtes Sozialticket und letztlich öffentlicher Nahverkehr zum Nulltarif ist schon seit Jahren eine Forderung der Linken.

„Öffentlicher Nahverkehr für Alle“ weiterlesen

Obdachlos in L-E – Verdoppelung innerhalb von 2 Jahren

Claudia Moosmann hat im Gespräch mit Leiter des Ordnungsamtes, Herr Maier nach den aktuellen Zahlen der Obdachlosen gefragt. Ergebnis: Dramatische Steigerung in L-E von 50 auf über 100 Obdachlosen in den letzten 2 Jahren. Viele Gemeinderäte schauen nur zu den Flüchtlingszahlen und deren Unterkünfte. Es wurden sogar 2 Stellen geschaffen, damit Wohnraum für Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung geschaffen wird. Das Ergebnis – unsere Obdachlosen müssen darunter leiden, denn für Sie sucht niemand bezahlbaren Wohnung. Obdachlos wird man schnell, z.B. als Familien mit einer Eigenbedarfskündigung, wenn man keinen bezahlbaren Wohnraum findet. Für die Betreuung ist seit mehreren Jahren eine 50% Stelle zuständig, bezahlt über den Landkreis aus EU-Mittel. Ist da ein Vergleich mit sorgsamen Fürsorge für Flüchtlinge unsittlich?

Claudia Moosmann

15-Minuten-Takt nach Filderstadt möglich?

Alle 5 Jahre (Wahlperiode in der Kommunalpolitik) kommen Neubürger auf „kluge“ Verbesserungsvorschläge wie die Bachelorarbeit eines Studenten für Verkehrsingenieurwesen in Filderstadt. Weshalb hat MdB Gastel dem Studenten nichts von der Planung Stuttgart 21 erzählt, das alles verhindert. Auch Leinfelden–Echterdingen möchte seit Jahren eine dichtere Vertaktung der S-Bahn. Dabei dürfte es egal sein, ob das die S 2 oder S 3 ist, S 3 wäre sinnvoller wegen Bernhausen. „15-Minuten-Takt nach Filderstadt möglich?“ weiterlesen