Position

Linke warnen in der Innenstadt von Kirchheim vor Hartz 4

28. Januar 2016  Ortsverbände, Position

Linke warnen in der Innenstadt von Kirchheim vor Hartz 4

Zum wiederholten mal machte die Ortsgruppe Die Linke auf die Situation sozial ausgegrenzter Menschen in Kirchheim aufmerksam. Dazu suchte sie das Gespräch am Gaiserplatz und am Postplatz und verteilte kleine Geschenke und einen Flyer gegen Hartz 4.

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Neue Wohngebiete in Kirchheim, Leserbrief, Teckbote

28. Januar 2016  Ortsverbände, Position

Neue Wohngebiete in Kirchheim, Leserbrief, Teckbote
Auch in einem reichen Bundesland wie Baden Württemberg steigt die Armutsquote beständig, wie der Paritätische Wohlfahrtsverband ermittelte.

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Unsere Kandidaten für die Landtagswahl

05. Januar 2016  Die Linke im Parlament, Position, Wahlen

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Wahlkreis Kirchheim, Heinrich Brinker

 

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Wahlkreis: 8, Kirchheim
Name: Heinrich Brinker
Geburtsdatum: 21.05.1957 in Sögel, Niedersachsen
Familienstand: Geschieden, zwei erwachsene Söhne
Ausbildung: 1985 2. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in Niedersachsen, aber seit 1987 im IT Bereich Automotive tätig. Aktuell bin ich als Abteilungsleiter im Bereich Service Management für Geschäftskunden in einem deutschen Telekom Konzern tätig.
Beruflicher Lebensweg:
Ich bin auf einem kleinen Bauernhof in Niedersachsen aufgewachsen. Aufgrund der Bildungsreform in den 60er Jahren hatte ich das Glück, dass in unserer Samtgemeinde ein Gymnasium eingerichtet wurde und ich das Abitur machen konnte.
Ich habe an der Carl-von-Ossietzky Universität in Oldenburg die einphasige Lehrerausbildung (Modellversuch: duales Lehrerstudium) zum Gymnasiallehrer für Geschichte und Arbeitslehre/Technik abgeschlossen.
Leider wurden zu diesem Zeitpunkt keine Lehrer für diese Fächer eingestellt.

Daraufhin habe ich mich in einer weiteren Ausbildung zum EDV Organisator weitergebildet. Diese Kenntnisse wurde in den Betrieben nachgefragt, und so konnte ich 1987 meine Kariere im Rechenzentrum im Daimler Werk Bremen beginnen.
Als Service Manager arbeitete ich zunächst in Norddeutschland dann in Stuttgart und schließlich international.
All diese Aufgaben waren mit vielen Reisen verbunden.2006 entschloss ich mit meiner Familie von Bremen nach Kirchheim zu ziehen, um die Reisetätigkeit zu reduzieren und mehr Zeit für die Familie zu haben.
Kirchheim ist in den letzten 10 Jahren zu meiner zweiten Heimat geworden. Ich fühle mich mit dieser Stadt verbunden, engagiere mich in mehreren Initiativen und habe mich zum Stadtführer qualifiziert.

Politischer Werdegang.
Kriegsdienstverweigerung
Arbeit in der Fachschaft und Mitglied des Asta der Universität, Mitglied in der Gewerkschaft
Elternarbeit und 10 Jahre Schulelternsprecher
Mitarbeit in Friedensinitiative in Bremen und Kirchheim
1999Eintritt in den PDS aufgrund des Jugoslawien Krieges – Bruch des Völkerrechts
2007 Gründung des Ortsverbandes Die Linke Kirchheim
Aktuelles Engagement und Mitgliedschaften:
Ver.di
Kirchheimer Bündnis gegen S21
Zukunftswerkstadt Kirchheim
Kirchheimer Bündnis gegen TTIP
Mehr Demokratie BaWü
Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club (ADFC)
Rosa Luxemburg Stiftung
Stadtführer Kirchheim unter Teck
Politische Schwerpunkte:
Wohnungspolitik: Seit Jahren wird der soziale Wohnungsbau vernachlässigt. Aufgrund der Flüchtlinge hat sich diese Notsituation verschärft. Neben der Anschlussunterbringung muss der soziale Wohnungsbau massiv gefördert werden.

Bildungspolitik: Chancengleichheit für alle. Da ich von der Bildungsreform profitieren konnte, ist es mir ein besonderes Anliegen, dass Bildungsbarrieren in BaWü abgebaut werden. Die Gemeinschaftsschule ist ein richtiger Schritt hin zu einer Ganztagsschule für alle. Dies heißt aber auch, dass alle Leistungsniveaus in dieser Schule vertreten sein müssen. Eine Gemeinschaftsschule muss aber auch das Abitur ermöglichen, ansonsten werden die starken Schüler weiterhin ins Gymnasium abwandern.
Lernmittelfreiheit heute heißt, dass an den Ganztagsschulen u.a. auch ein Mittagessen kostenlos ist.

Mobilität: Gesellschaftliche Teilhabe setzt Mobilität voraus, deshalb setze ich mich für ÖPNV- Sozialticket für einkommensschwache Menschen ein. Darüber hinaus erfordert die Klimaveränderung eine Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs auf den ÖPNV.
Beide Themen sind für mich Beiträge zum dringend notwendigen sozial-ökologischen Umbau unserer Gesellschaft.

 


 

Wahlkreis Nürtingen, Peter Rauscher

01 Peter Rauscher

Konsequent, widerständig, sozial.

Wahlkreisnummer: 9
Wahlkreisname: Nürtingen
Vor- und Nachname: Peter Rauscher
Beruf: Lehre i.R.
Kontaktdaten: P.Rauscher@ntz.de
Tel.: 0176 54407452
https://rauscherpeter.wordpress.com/
Über zwanzig Jahre war ich Stadtrat in Nürtingen, seit zwei Wahlperioden bin ich Mitglied des Kreistages und seit einer Wahlperiode Mitglied der Regionalversammlung. Dieses Engagement weist auf meine kommunalpolitischen Schwerpunkte hin. Es geht mir um das Wohl der Bürgerinnen und Bürger aber auch um mehr Spielräume und umfangreichere Möglichkeiten kommunaler Parlamente und um mehr Bürgerentscheid und Bürgereinfluss. Als ehemaliger Lehrer sind mir Verbesserungen im Bildungssystem wichtig, besonders längeres gemeinsames Lernen, gebührenfreie Kitas und ein gutes und kostenloses Schulessen.
Mitgliedschaften:

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Deutscher Freidenkerverband, Initiator und Mitarbeiter unseres Genossenschaftsladens


 

07 Martin Auerbach Jugend-und Heimerzieher Mediator 3707-Martin-Auerbach-Jugend-und-Heimerzieher-Mediator-37

 

Martin Auerbach *13.07.1976 in Backnang wuchs ich in Winnenden auf, nach Beendigung meines Vorpraktikums begann ich 1995 meine Ausbildung zum Jugend – und Heimerzieher beim CJD.
Die beiden ersten Ausbildungsjahre verbrachte ich in Wissen an der Sieg und das dritte Ausbildungsjahr in Moers am Niederrhein.
Anschließend begann mein Zivildienst in Nürtingen, in einem Internat für gehörbehinderte Kinder und Jugendliche. Nach drei Monaten wechselte ich die Stelle und kam so ins schöne Esslingen.
Nach meinem Wehrersatzdienst wurde ich in der diakonischen Jugendhilfeeinrichtung, in der ich den Zivildienst abgeleistet hatte, übernommen und arbeite bis heute dort.
Ich bin ledig und habe keine Kinder, da sich dies bislang nicht ergeben hat. Es war keine bewusste Entscheidung, eher war der Zeitpunkt immer nicht der richtige und so gingen die Jahre ins Land.

Politik interessierte mich eigentlich schon immer. Der Gedanke mich einer Partei anzuschließen, kam allerdings erst relativ spät. Dies ist eine Entwicklung, die ich aus den Erfahrungen heraus, als Mitarbeiterverteter (so heißen die Betriebsräte bei Diakonie und Kirche) und Mitglied der Gewerkschaft mache. Man setzt sich für die Belange der Kolleginnen und Kollegen ein und stellt fest, dass es außerhalb des Betriebes auch starke Bündnispartner braucht. Man engagiert sich bei der Gewerkschaft und stellt fest, dass viele gewerkschafltiche Themen, nur im Schulterschluß mit der Politik zu stemmen sind. Beispielsweise die Einführung des Mindestlohnes. Auch wenn er noch viel zu niedrig ist und die, betroffenen, Kolleginnen und Kollegen in die Altersarmut führt. Politisch sehr geprägt hat mich auch die Auseinandersetzung um Stuttgart 21 und die Ereignisse des sogenannten schwarzen Donnerstag am 30.09.2010 im Schloßpark. Vor allem die schleppende Aufarbeitung dieser Geschehnisse,das Umfallen der etablierten Parteien im Anschluß daran und die Zerfaserung der Projektgegner.

Nach vorne sehend möchte ich mich dafür einsetzen, dass bei der Bevölkerung wieder mehr von ihrem sauer verdienten Geld ankommt, z.B. durch die paritätisdche Übernahme der Kosten für die Krankenversicherung.
Auch die Rentenmodelle a la Riester dienen doch vor allem den Versicherungskonzernen und nicht den Beitragszahlenden.
Kommunal möchte ich mich einsetzen, den Ausverkauf unserer Städte und Gemeinden, Privatisierung genannt, zu stoppen. Daseinsvorsorge und dazu gehören neben Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern und Schwimmbädern eben auch die Betriebe der Ver- und Entsorgung, müssen in kommunaler Hand bleiben oder langfristig wieder zurück kommen!
Diese Anliegen sind aber in einer einzelnen Kommune nicht zu stemmen, deshalb muss die LINKE in den Landtag, damit auf allen Ebenen Druck gemacht werden und die Belange der Bevölkerung wieder in den Vordergrund gerückt werden kann.

Im Landtag möchte ich mich für eine gerechtere Steuerpolitik (Vermögenssteuer ab 1000001 € von 5%) einsetzen. Hierdurch kann mehr kommunaler und genopssenschaftlicher Wohnbau getätigt werden. Die Kita gebührenfrei sein und auch die Mittagessen für alle Kinder sowie Schülerinnen und Schüler bezahlt. Wir setzen uns für eine Schule für alle ein, und wollen dort auch Gymnasialklassen verorten, damit die Kinder gemeinsam groß werden können und die Versetzung von Klasse 4 nach 5 nicht weiterhin eine Zäsur darstellt. Wir fordern auch die Rücknahme der Gehaltsabsenkung von 8% für Junglehrer und die Möglichkeit durch Fortbildungen, monetäre Gehaltsverbesserungen zu erlangen.

Die Fraktion im Kreistag

05. Januar 2016  Die Linke im Parlament, Position

Kreistag Esslingen
TOP 2: Beschluss der Haushaltssatzung

 

10.12.15
Sehr geehrter Herr Landrat,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
meine Damen und Herren,

mit dem folgenden Beschluss der Haushaltssatzung ist die diesjährige Haushaltsdebatte beendet. Häufig wird ja davon geredet, dass das Haushaltsrecht das Königsrecht der Parlamente sei. Betrachtet man unsere Haushaltsdebatte in den Ausschüssen, dann kann man allerdings trefflich daran zweifeln – nicht nur für die Anträge unserer Fraktion. Allzu häufig liest man in den Vorlagen nach den Fraktionsanträgen: „Dieser Antrag wird durch Erläuterungen der Verwaltung … als erledigt betrachtet.“ Wir würden uns wünschen, dass zukünftig mehr und intensiver über Anträge der Fraktionen diskutiert werden wird, so dass eine demokratische Dialog- und Diskussionskultur entsteht, die nicht hauptsächlich aus Erläuterungen aus der Sicht der Verwaltung besteht – nur dann kann man auch von einem „Königsrecht“ reden. Ganzen Beitrag lesen »

Kostenfreie Sprachkurse für alle Flüchtlinge

05. Januar 2016  Bildung, Position, Pressemitteilungen

Kostenfreie Sprachkurse für alle Flüchtlinge

Es scheint Allgemeingut zu sein, dass Flüchtlinge Deutsch lernen sollen oder lernen müssen. Im Landkreis verfährt die Bundesagentur für Arbeit jedoch sehr unterschiedlich. Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Iran können kostenlos ein Kursangbeot über 300 Stunden besuchen. Flüchtlinge aus Gambia, Tunesien und Algerien müssen 50 Euro selbst bezahlen. Dies ist eine große Summe, denn Flüchtlinge erhalten je nach Situation zwischen 143 und 216 Euro. Ganzen Beitrag lesen »

Hartz 4 ist ein Skandal

19. Dezember 2015  Ortsverbände, Position, Pressemitteilungen

Hartz 4 ist ein Skandal
Die Linke Kirchheim suchte am 15. Dezember das Gespräch mit den Menschen im Hartz 4-Bezug und verteilte vor dem Jobcenter in der Paradiesstraße eine kleines Weihnachtsgeschenk und Flyer. Ganzen Beitrag lesen »

Warum verzichtet Stadt auf Einnahmen?

Warum verzichtet Stadt auf Einnahmen?
Die Stadtverwaltung legte einen ausgeglichener Haushaltsplan vor. Auch die LINKE stellte keine kostspielige Anträge – im Gegenteil: sie hatte mit der Erhöhung der Gewerbesteuer vorgesehen, der Stadt drei Millionen € in die Kasse zu spülen.

Tobias 124.06.10 Bolzhauser_01

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