Die Linke im Parlament

Haushaltsrede im Kreistag von Peter Rauscher

18. November 2017  Aktionen, Die Linke im Parlament, Position

Haushaltsrede im Kreistag von Peter Rauscher

„Wenn ich mir vorstelle, dass 95 Prozent aller Kinder, die noch nicht geboren sind, in eine Welt entlassen werden, wo sie vielleicht Elend, Krieg, Zerstörung ausgesetzt sind – das bricht einem das Herz. Das muss verhindert werden.“

 

dieses Zitat, wollen wir als Motto für unsere diesjährige Haushaltsrede an den Beginn stellen. Das Zitat stammt von Prof. Schellnhuber, oberster Nachhaltigkeitsberater der Bundesregierung und der EU-Kommission. Es bleibt uns nur noch ein kurzes Zeitfenster, um die vereinbarten Klimaziele zu erreichen. Dies kann nur gelingen, wenn wir auf allen politischen Ebenen – also auch auf der kommunalpolitischen – endlichen beginnen das Steuer herumzureißen, für eine nachhaltige ressourcenschonende Politik und für eine Veränderung der Lebensstile. Ganzen Beitrag lesen »

Wechsel in der Kreistagtagsfraktion

25. August 2017  Die Linke im Parlament

Wechsel in der Kreistagtagsfraktion
Jochen Findeideisen, der seit 2 Jahren für die Linke im Kreistag gearbeitet hat, möchte aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat niederlegen. Ich bedanke mich bei Jochen für seine wertvolle und unermüdliche Arbeit für die Partei. Der  Kreisvorstand und  auch die Fraktion wünschen ihm alles Gute.
Ich kann mit Freude mitteilen, dass Wolfgang Schreiner die Nachfolge antreten wird. Er ist laut des Wahlergebnis der nächste Nachrücker. Der Kreisvorstand und die  Fraktion freuen sich, dass er die Arbeit von Jochen übernehmen und mit seinen umfangreichen Erfahrungen  die Fraktions- und Parteiarbeit im Kreis bereichern wird.

Verbesserungen im ÖPNV im Landkreis

Verbesserungen im ÖPNV im Landkreis

Im Landkreis werden aktuell die Busverkehre als Linienbündel neu ausgeschrieben und diese Verkehre werden für den neuen Fahrplan ab 1.1.2018 neu organisiert. „Die Fraktion die Linke im Kreistag freut sich besonders, dass die Fahrpläne, die Teil dieser Ausschreibungen sind, teilweise deutliche Verbesserungen der Busverkehre zur Folge haben. So werden auf einigen Busstrecken endlich die ‚letzten Kilometer‘ bedient. Die Kunden des ÖPNVs können nun weitgehend die Fahrten mit den Regionalzügen und den S-Bahnen mit Bussen in ihre Heimatkommunen fortsetzten – dies auch nach 20 Uhr. Die langjährige Forderung unserer Fraktion trägt Früchte.“ Freut sich Peter Rauscher, der Fraktionsvorsitzende, für die Bewohnerinnen und Bewohner der Kreiskommunen. Ganzen Beitrag lesen »

Eine Jahresfahrkarte für einen Euro

 

Eine Jahresfahrkarte für einen Euro

Öffentliche Fraktionssitzung der Linken stößt auf großes Interesse

Die Fraktion der Linken hielt ihre Fraktionssitzung öffentlich in Kirchheim ab. Abschiebepraktiken und Sozialer Wohnungsbau waren die Hauptthemem.

Ein Thema der Sitzung bewegte die Teilnehmer dabei am meisten: das aktuelle Vorgehen der Ausländerbehörde im Landkreis. Hier müssen sich die Zuwanderer melden, wenn sie ihre Aufenthaltsgenehmigung verlängern wollen. Ganzen Beitrag lesen »

Peter Rauscher im Kreistag

 

Landschaftserhaltungsverband 14. April 2016

Die Idee der Landschaftserhaltungsverbände mit ihrem breiten Aufgabenspektrum

der Biotop- und Landschaftspflege,

der extensiven Nutzung von Land,

des Erhalts und der Offenhaltung der Kulturlandschaften,

der Biotopvernetzung,

der Erstellung von Managementpläne für Natura 2000-Gebiete. Dies ist ein gutes Instrument der Umsetzung von Landschaftspflege und Naturschutz.

Ein solcher Verband muss im Sinne des Naturschutzes den Konsens der Zusammenarbeit mit Behörden, Naturschutzverbänden, Land- und Forstwirtschaft sowie Handel und Gewerbe suchen und fördern. Seine Arbeit ist die Schnittstelle zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und Behörden. Ganzen Beitrag lesen »

Kreistagsrede von Peter Rauscher

 

Sehr geehrter Herr Landrat,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

meine Damen und Herren,

auf der Grundlage der Beschlüsse im Jugendhilfeausschuss und im Verwaltungs- und Finanzausschuss werden wir heute Beschlüsse fassen, die zur organisatorischen Weiterentwicklung des Kreisjugendrings und zur Verbesserung seiner wirtschaftlichen Situation beitragen. Damit verbinden wir die Hoffnung, dass sich der Kreisjugendring konsolidiert, dass wir gemeinsam eine tragfähige Lösung gefunden haben. Die finanzielle Unterstützungsleistung des Landkreises beläuft sich auf ca. 2,3 Millionen Euro. Auch den Kommunen, den kommunalen Partnern sei hier für ihre Unterstützung gedankt. Sie werden über einen Beirat organisatorisch eingebunden. Der KJR hatte ja bereits der neuen Satzung einstimmig zugestimmt. Ganzen Beitrag lesen »

Unsere Kandidaten für die Landtagswahl

05. Januar 2016  Die Linke im Parlament, Position, Wahlen

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Wahlkreis Kirchheim, Heinrich Brinker

 

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Wahlkreis: 8, Kirchheim
Name: Heinrich Brinker
Geburtsdatum: 21.05.1957 in Sögel, Niedersachsen
Familienstand: Geschieden, zwei erwachsene Söhne
Ausbildung: 1985 2. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in Niedersachsen, aber seit 1987 im IT Bereich Automotive tätig. Aktuell bin ich als Abteilungsleiter im Bereich Service Management für Geschäftskunden in einem deutschen Telekom Konzern tätig.
Beruflicher Lebensweg:
Ich bin auf einem kleinen Bauernhof in Niedersachsen aufgewachsen. Aufgrund der Bildungsreform in den 60er Jahren hatte ich das Glück, dass in unserer Samtgemeinde ein Gymnasium eingerichtet wurde und ich das Abitur machen konnte.
Ich habe an der Carl-von-Ossietzky Universität in Oldenburg die einphasige Lehrerausbildung (Modellversuch: duales Lehrerstudium) zum Gymnasiallehrer für Geschichte und Arbeitslehre/Technik abgeschlossen.
Leider wurden zu diesem Zeitpunkt keine Lehrer für diese Fächer eingestellt.

Daraufhin habe ich mich in einer weiteren Ausbildung zum EDV Organisator weitergebildet. Diese Kenntnisse wurde in den Betrieben nachgefragt, und so konnte ich 1987 meine Kariere im Rechenzentrum im Daimler Werk Bremen beginnen.
Als Service Manager arbeitete ich zunächst in Norddeutschland dann in Stuttgart und schließlich international.
All diese Aufgaben waren mit vielen Reisen verbunden.2006 entschloss ich mit meiner Familie von Bremen nach Kirchheim zu ziehen, um die Reisetätigkeit zu reduzieren und mehr Zeit für die Familie zu haben.
Kirchheim ist in den letzten 10 Jahren zu meiner zweiten Heimat geworden. Ich fühle mich mit dieser Stadt verbunden, engagiere mich in mehreren Initiativen und habe mich zum Stadtführer qualifiziert.

Politischer Werdegang.
Kriegsdienstverweigerung
Arbeit in der Fachschaft und Mitglied des Asta der Universität, Mitglied in der Gewerkschaft
Elternarbeit und 10 Jahre Schulelternsprecher
Mitarbeit in Friedensinitiative in Bremen und Kirchheim
1999Eintritt in den PDS aufgrund des Jugoslawien Krieges – Bruch des Völkerrechts
2007 Gründung des Ortsverbandes Die Linke Kirchheim
Aktuelles Engagement und Mitgliedschaften:
Ver.di
Kirchheimer Bündnis gegen S21
Zukunftswerkstadt Kirchheim
Kirchheimer Bündnis gegen TTIP
Mehr Demokratie BaWü
Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club (ADFC)
Rosa Luxemburg Stiftung
Stadtführer Kirchheim unter Teck
Politische Schwerpunkte:
Wohnungspolitik: Seit Jahren wird der soziale Wohnungsbau vernachlässigt. Aufgrund der Flüchtlinge hat sich diese Notsituation verschärft. Neben der Anschlussunterbringung muss der soziale Wohnungsbau massiv gefördert werden.

Bildungspolitik: Chancengleichheit für alle. Da ich von der Bildungsreform profitieren konnte, ist es mir ein besonderes Anliegen, dass Bildungsbarrieren in BaWü abgebaut werden. Die Gemeinschaftsschule ist ein richtiger Schritt hin zu einer Ganztagsschule für alle. Dies heißt aber auch, dass alle Leistungsniveaus in dieser Schule vertreten sein müssen. Eine Gemeinschaftsschule muss aber auch das Abitur ermöglichen, ansonsten werden die starken Schüler weiterhin ins Gymnasium abwandern.
Lernmittelfreiheit heute heißt, dass an den Ganztagsschulen u.a. auch ein Mittagessen kostenlos ist.

Mobilität: Gesellschaftliche Teilhabe setzt Mobilität voraus, deshalb setze ich mich für ÖPNV- Sozialticket für einkommensschwache Menschen ein. Darüber hinaus erfordert die Klimaveränderung eine Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs auf den ÖPNV.
Beide Themen sind für mich Beiträge zum dringend notwendigen sozial-ökologischen Umbau unserer Gesellschaft.

 


 

Wahlkreis Nürtingen, Peter Rauscher

01 Peter Rauscher

Konsequent, widerständig, sozial.

Wahlkreisnummer: 9
Wahlkreisname: Nürtingen
Vor- und Nachname: Peter Rauscher
Beruf: Lehre i.R.
Kontaktdaten: P.Rauscher@ntz.de
Tel.: 0176 54407452
https://rauscherpeter.wordpress.com/
Über zwanzig Jahre war ich Stadtrat in Nürtingen, seit zwei Wahlperioden bin ich Mitglied des Kreistages und seit einer Wahlperiode Mitglied der Regionalversammlung. Dieses Engagement weist auf meine kommunalpolitischen Schwerpunkte hin. Es geht mir um das Wohl der Bürgerinnen und Bürger aber auch um mehr Spielräume und umfangreichere Möglichkeiten kommunaler Parlamente und um mehr Bürgerentscheid und Bürgereinfluss. Als ehemaliger Lehrer sind mir Verbesserungen im Bildungssystem wichtig, besonders längeres gemeinsames Lernen, gebührenfreie Kitas und ein gutes und kostenloses Schulessen.
Mitgliedschaften:

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Deutscher Freidenkerverband, Initiator und Mitarbeiter unseres Genossenschaftsladens


 

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Martin Auerbach *13.07.1976 in Backnang wuchs ich in Winnenden auf, nach Beendigung meines Vorpraktikums begann ich 1995 meine Ausbildung zum Jugend – und Heimerzieher beim CJD.
Die beiden ersten Ausbildungsjahre verbrachte ich in Wissen an der Sieg und das dritte Ausbildungsjahr in Moers am Niederrhein.
Anschließend begann mein Zivildienst in Nürtingen, in einem Internat für gehörbehinderte Kinder und Jugendliche. Nach drei Monaten wechselte ich die Stelle und kam so ins schöne Esslingen.
Nach meinem Wehrersatzdienst wurde ich in der diakonischen Jugendhilfeeinrichtung, in der ich den Zivildienst abgeleistet hatte, übernommen und arbeite bis heute dort.
Ich bin ledig und habe keine Kinder, da sich dies bislang nicht ergeben hat. Es war keine bewusste Entscheidung, eher war der Zeitpunkt immer nicht der richtige und so gingen die Jahre ins Land.

Politik interessierte mich eigentlich schon immer. Der Gedanke mich einer Partei anzuschließen, kam allerdings erst relativ spät. Dies ist eine Entwicklung, die ich aus den Erfahrungen heraus, als Mitarbeiterverteter (so heißen die Betriebsräte bei Diakonie und Kirche) und Mitglied der Gewerkschaft mache. Man setzt sich für die Belange der Kolleginnen und Kollegen ein und stellt fest, dass es außerhalb des Betriebes auch starke Bündnispartner braucht. Man engagiert sich bei der Gewerkschaft und stellt fest, dass viele gewerkschafltiche Themen, nur im Schulterschluß mit der Politik zu stemmen sind. Beispielsweise die Einführung des Mindestlohnes. Auch wenn er noch viel zu niedrig ist und die, betroffenen, Kolleginnen und Kollegen in die Altersarmut führt. Politisch sehr geprägt hat mich auch die Auseinandersetzung um Stuttgart 21 und die Ereignisse des sogenannten schwarzen Donnerstag am 30.09.2010 im Schloßpark. Vor allem die schleppende Aufarbeitung dieser Geschehnisse,das Umfallen der etablierten Parteien im Anschluß daran und die Zerfaserung der Projektgegner.

Nach vorne sehend möchte ich mich dafür einsetzen, dass bei der Bevölkerung wieder mehr von ihrem sauer verdienten Geld ankommt, z.B. durch die paritätisdche Übernahme der Kosten für die Krankenversicherung.
Auch die Rentenmodelle a la Riester dienen doch vor allem den Versicherungskonzernen und nicht den Beitragszahlenden.
Kommunal möchte ich mich einsetzen, den Ausverkauf unserer Städte und Gemeinden, Privatisierung genannt, zu stoppen. Daseinsvorsorge und dazu gehören neben Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern und Schwimmbädern eben auch die Betriebe der Ver- und Entsorgung, müssen in kommunaler Hand bleiben oder langfristig wieder zurück kommen!
Diese Anliegen sind aber in einer einzelnen Kommune nicht zu stemmen, deshalb muss die LINKE in den Landtag, damit auf allen Ebenen Druck gemacht werden und die Belange der Bevölkerung wieder in den Vordergrund gerückt werden kann.

Im Landtag möchte ich mich für eine gerechtere Steuerpolitik (Vermögenssteuer ab 1000001 € von 5%) einsetzen. Hierdurch kann mehr kommunaler und genopssenschaftlicher Wohnbau getätigt werden. Die Kita gebührenfrei sein und auch die Mittagessen für alle Kinder sowie Schülerinnen und Schüler bezahlt. Wir setzen uns für eine Schule für alle ein, und wollen dort auch Gymnasialklassen verorten, damit die Kinder gemeinsam groß werden können und die Versetzung von Klasse 4 nach 5 nicht weiterhin eine Zäsur darstellt. Wir fordern auch die Rücknahme der Gehaltsabsenkung von 8% für Junglehrer und die Möglichkeit durch Fortbildungen, monetäre Gehaltsverbesserungen zu erlangen.