Ukraine: Die Waffen nieder oder Fortsetzung des Kaltes Krieges?

23. September 2014  Aktionen, Allgemein

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Andreas Zumach Internationaler Korrespondent der Berliner „tageszeitung“ (taz) in Genf Montag, 6. Oktober 2014 , 20.00 Uhr Katholisches Gemeindehaus St. Ulrich Kirchheim/Teck, Lindachallee sagen, die Ukraine ist eine Brücke zwischen EU und Russland und sollte gute Beziehungen zu beiden Seiten haben, inklusive offene Grenzen, auch mit Visafreiheit für ukrainische BürgerInnen für Russland oder in die EU… Das ist ein ganz wichtiger Punkt.“ Zumach, Jahrgang 1954, arbeitet auf den Gebieten des Völkerrechts, der Menschenrechtspolitik, der Sicherheitspolitik, der Rüstungskontrolle und internationaler Organisationen. Er schreibt als Korrespondent für die „tageszeitung“ und den Rundfunk und ist oft in TV-Diskussionen in Deutschland, Schweiz, Österreich, den USA und anderen Ländern vertreten. Er ist in den letzten Monaten ein oft gefragter Ansprechpartner zur Ukraine. Zumach ist auch seit vielen Jahren Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). Einen Namen machte er sich 2003 mit seiner Kritik am dritten Golfkrieg. Im Jahr 2009 erhielt er den Göttinger Friedenspreis. Er ist Autor mehrerer politischer Sachbücher. Seit Monaten eskaliert die Situation in der Ukraine. Andreas Zumach stellt in seinem Vortrag den aktuellen Konflikt in einen historischen Kontext und zeigt mögliche Wege für das Land auf, das an der Nahtstelle von Ost und West liegt. Gelingt eine Deeskalation? Erleben wir eine Fortführung des vor fast 25 Jahren beendeten Kalten Krieges oder ist dieser eigentlich nie beendet worden? Zu diesen und weiteren Fragen referiert der freie Journalist am UNO-Sitz in Genf. Er sagt: „Wir müssen auch die westliche Politik gegenüber Russland in den letzten 25 Jahren seit dem Fall der Berliner Mauer kritisieren. Sie war falsch! Sie hätte Russland einbeziehen müssen. Unter einem gemeinsamen Haus Europa wurde die NATO ausgedehnt bis kurz vor die russischen Grenzen. Genauso müssen wir die Politik der letzten 25 Jahre kritisieren, bei der versucht wurde, die Ukraine vor die Alternative zu stellen, entweder bei uns mitzumachen oder bei der eurasischen Union mit Russland. Anstatt zu Es laden ein: Arbeitskreis Asyl Kirchheim/Teck, Amnesty Gruppe 1225 Kirchheim/Teck, Bündnis 90/Die Grünen OV Kirchheim/Teck, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Neckar-Fils, GEW Esslingen-Nürtingen, IG-Metall Ortsgruppe Kirchheim/Teck, Pax Christi Kirchheim/Teck, Friedenskreis Nürtingen, IPPNW Nürtingen Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg in Kooperation mit Pax an Werkstatt für Pazifismus, Friedenspädagogik und Völkerverständigung e.V. Weitere Veranstaltungen: 7.10. Offenburg, 8.10. Karlsruhe, 9.10. Bad Waldsee